Alchemie

Ihre Anfänge nahm die Alchemie in den arabischen Ländern und von hier stammt auch die Bezeichnung der sogenannten „Königlichen Kunst“, die teilweise skeptisch betrachtet wurde.

Die Ursprünge der Alchemie


Als Grundlage der Geschichte der Alchemie gelten gilt die Tabula Smaragdina. Hierbei handelt es sich um eine Tafel, auf der in griechische Sprache allegorische Texte stehen, die sich mit dem Zusammenhang von Magie, Astrologie und Medizin beschäftigen. Wann, wo und durch wen diese Tafel entdeckt wurde, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Geschichtlich festgehalten ist lediglich die früheste Entdeckung einer Abschrift, die auf das 6. Jahrhundert zurückgeht. Fakt ist jedoch, dass die Alchemie bereits in sehr frühen Zeiten die Menschen beschäftigt hat. Der Legende nach soll sich die Tafel einst im Grab des Hermes befunden haben, der auch gerne als Verfasser der Schrift gehandelt wird.





Die Etymologie des Wortes

Der Begriff Alchemie beschreibt eine Naturphilosophie, die vor allem im Zusammenhang mit Gold bekannt geworden ist. Alchemisten wurde nachgesagt, sie hätten in erste Linie das Ziel eine Formel zu finden, mit der sich Gold herstellen lässt. Die Alchemisten selbst übten die „Königliche Kunst“ aber aus, um bei sich selbst eine innere Wandlung hervorzurufen. Das Wort selbst leitet sich nach aktuellen Erkenntnissen von dem arabischen Begriff „al-??miy?“ ab, der einst den Namen Ägypten darstellte. Aber auch der griechische Wortstamm „chymia“ fließt hier mit ein. Er steht für „Guss von Metall“. Eine Einigkeit darüber, woher das Wort Alchemie sich nun tatsächlich ableitet, ist bisher jedoch nicht gegeben. Sicher ist nur, dass die Anfänge der Alchemie in den arabischen Ländern liegen und bis ins 18. Jahrhundert hinein auch aktiv in diesem Bereich praktiziert wurde. Erst dann begann die Pharmakologie eine größere Bedeutung zu bekommen.